EGOHELDEN

mobiles Theaterprojekt zum Thema Homosexualität für Jugendliche ab 13 Jahren


Regie: Rob Doornbos
Schauspiel: Ibadete Kadrijaj, Giovanni Romano, Gregor Weisgerber

Eine Zusammenarbeit mit dem Kinderbüro der Stadt Karlsruhe.
Ausgezeichnet mit dem Theaterpreis der Stadt Karlsruhe 2009.

Der 17-jährige Lukas ist fußballbegeistert und sein größter Traum ist es, Schiedsrichter in der Bundesliga zu werden. Eines Tages merkt Lukas, dass seine Gedanken auffällig oft um Jungs, vor allem um seinen besten Freund Christian, schweifen. Anfangs ist es für ihn schwierig, mit diesem völlig neuen Gefühl umzugehen. Durch das Internet beginnt er Kontakt mit anderen Schwulen aufzubauen und schließlich nimmt er allen Mut zusammen und weiht seinen besten Freund und seine Mutter ein. Doch die Reaktion der beiden ist erschreckend; aber Lukas gibt nicht auf. Er entwickelt eine völlig neue Strategie, um die Öffentlichkeit auf seine Situation aufmerksam zu machen und lässt damit seiner Familie und seinen Freunden keine andere Wahl, als ihn so zu akzeptieren, wie er nun mal ist: schwul!

Info:
Die Idee für das Stück ist durch Gespräche mit Schülern entstanden, die eine große Unwissenheit gegenüber Homosexualität zeigten. Sensibel, differenziert und jugendadäquat klärt das Stück über Homosexualität auf und versucht Vorurteile abzubauen.
Eines der häufigsten Schimpfworte an deutschen Schulen ist “Schwul”. Im Vergleich zu Heterosexuellen ist die Zahl der Selbstmordversuche bei sich als homosexuell einstufenden Jugendlichen sieben Mal höher. (zwei Studien im Jahr 2004 in Österreich und Berlin)


Vorstellungsort: überall spielbar
Für: ca. 80 Jugendliche ab 13 Jahren
Dauer: 2 Stunden (inkl. anschließender Diskussion)

Gefördert von:
Kinderbüro Stadt Karlsruhe
Hannchen-Mehrzweck-Stiftung
24-Stundenlauf für Kinderrechte